6:40 Uhr
Mein Wecker klingelt und ich rolle aus dem Bett. Ich bin kein Morgenmensch und schlafe immer lieber noch mal 10 Minuten länger. Ich weiß vom Vortag, dass heute zwei Termine mit Mandanten bei uns in Düsseldorf stattfinden. Wir haben keinen besonderen Dresscode bei uns im Team, aber wenn wir Besuch bekommen, dann legen wir schon Wert auf einen formelleren Auftritt.
7:41 Uhr
Ich steige in meinen Zug von Duisburg nach Düsseldorf. Hier kriegt man immer gut einen Sitzplatz und ich habe 20 Minuten Zeit, ein bisschen zu lesen. Ich pendle schon seit dem Studium mit der Bahn zwischen dem Ruhrgebiet und Düsseldorf.
8:20 Uhr
Ich komme im Büro an und schaue als erstes ins Fristenbuch, wenn meine Kolleginnen das nicht schon erledigt haben. Wir lüften, gehen zum Briefkasten, kümmern uns um Ordnung im Büro und können uns erst mal einen Kaffee am Morgen gönnen. Danach teilen wir uns die Aufgaben untereinander auf.
10:30 Uhr
Wir bereiten den Konferenzraum für unsere Gäste vor. Mir ist es sehr wichtig, dass unsere Gäste sich bei uns nicht nur gut beraten, sondern auch wohl fühlen. Darüber hinaus steht aber natürlich auch das Tagesgeschäft an. Korrespondenz, Abrechnungen, Aktenpflege, Telefonate mit Gerichten, Reiseplanung, alles, womit wir unseren Anwälten den Alltag etwas vereinfachen können.
13:00 Uhr
Ich nutze die Zeit kurz vor meiner Mittagspause dazu, für meinen Chef etwas zum Lunch zu holen (meistens hat er auch über die Mittagszeit Termine). Danach gehe ich aber am liebsten auch noch eine Runde spazieren im Ständehauspark, an der Kö oder am Rhein. Meistens treffe ich dabei auch noch die Kollegen, die um die Zeit am Carlsplatz Mittagessen gehen.
15:00 Uhr
Am Nachmittag sind keine Termine mehr mit Gästen bei uns, deshalb teilen wir im Assistenzteam unsere Aufgaben auch hier wieder auf. Das klappt immer wie im Flug, weil wir uns alle gut verstehen und uns gut absprechen. Ich schätze die Chemie in unserem Team besonders, nicht nur zwischen der Assistenz, sondern auch mit allen anderen. Wir sind eine offene und harmonische Gemeinschaft. Auch an stressigen Tagen schaffen wir es immer wieder, dass die Stimmung gut ist.
17:30 Uhr
Feierabend, wenn alles erledigt ist. Ab und zu kommt es vor, dass ich bei sehr dringlichen Angelegenheiten noch etwas länger bleibe, um eine Sache zu Ende zu bringen. Ich checke vor Feierabend noch einmal meine To-Do Liste und gehe die E-Mails durch, ob noch etwas offengeblieben ist. Dann mache ich mich auf den Heimweg.
18:15 Uhr
Ich freue mich auf einen Abend zuhause mit meinem Verlobten. Wir gehen noch gemeinsam zum Sport und essen danach zusammen, bevor wir noch eine oder zwei Folgen von unserer Lieblingsserie schauen.