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Veröffentlicht am 29.10.2024

The K&L Gates Experience

Melanie Erika Blumenstein von K&L Gates im Interview

K&L Gates LLP ist eine führende internationale Wirtschaftssozietät mit Präsenz in Europa, den USA, Asien, Australien, dem Nahen Osten und Südamerika. Unsere Mandant:innen reichen von global tätigen Unternehmen und Kapitalmarktteilnehmern bis hin zu innovativen Start-ups und öffentlichen Institutionen. In Deutschland arbeiten rund 90 Anwält:innen in den Büros in Berlin, Frankfurt und München. K&L Gates hat insgesamt 48 Standorte weltweit. Seit letztem Jahr bin ich am Frankfurter Standort tätig, der bereits 2009 eröffnet wurde.
 

Frau Blumenstein, seit wann sind Sie bei K&L Gates tätig und wie sind Sie auf die Kanzlei aufmerksam geworden?

Seit dem 01.09.2023 bin ich Teil von K&L Gates LLP. Auf die Kanzlei wurde ich aufmerksam, als mein bisheriger zuständiger Partner seinen Weggang aus meiner vorherigen Arbeitsstätte ankündigte und zu K&L Gates gewechselt ist. Wir haben uns zeitgleich entschieden, eine berufliche Veränderung zu wagen.

Melanie Erika Blumenstein
Melanie Erika Blumenstein

Was hat Sie dazu motiviert, als Rechtsfachwirtin tätig zu werden und wie hat sich Ihr beruflicher Werdegang bisher gestaltet?

Schon früh wusste ich, dass ich eine Tätigkeit im Büro anstreben wollte. Mein beruflicher Weg begann mit der Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten. Den ersten konkreten Impuls erhielt ich bei einem Besuch im Berufsinformationszentrum (BIZ), der im Rahmen einer schulischen Veranstaltung organisiert wurde. Dort gab es Computer, an denen man Fähigkeiten und Interessen eingeben konnte, woraufhin passende Berufsvorschläge angezeigt wurden. Unter den Ergebnissen war auch der Beruf der Rechtsanwaltsfachangestellten. Nach weiteren Informationen und Gesprächen war mir klar, dass dies mein Weg sein würde.

Nach erfolgreichem Abschluss meiner dreijährigen Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte entschloss ich mich, fünf Jahre später, meinen beruflichen Horizont zu erweitern. Ich begann zu recherchieren und stieß auf die Weiterbildung zur Rechtsfachwirtin. Trotz Beruf und Nebenjob konnte ich diese Herausforderung meistern und schloss die Fortbildung 2012 erfolgreich ab.
 

Sie haben den dritten Platz in ReNo-Wettbewerb 2021 erhalten. Können Sie uns verraten, worum geht es bei diesem Wettbewerb geht?

2020 packte mich erneut der Ehrgeiz, und ich wurde auf den von Soldan organisierten ReNo-Preis aufmerksam. Obwohl ich es nicht ins Finale schaffte, gehörte ich zu den Top 30 von über 100 Teilnehmenden – ein persönlicher Erfolg für mich. 2021 erreichte ich beim ReNo-Preis einen meiner bisherigen Höhepunkte.

Jedes Jahr werden die besten ReNos und ReFas Deutschlands in einem dreistufigen Verfahren ermittelt. Ich konnte mich erfolgreich gegen meine Mitstreiter:innen durchsetzen, indem ich zunächst einen Multiple-Choice-Test, dann eine Hausarbeit und abschließend eine mündliche Prüfung in Bereichen wie Zwangsvollstreckung, Gebührenrecht, Kanzleiorganisation, IT und Mandantenkommunikation absolvierte – ohne vorherige thematische Vorgaben.
 

Was macht eine:n Rechtsanwalts- und Notariatsfachangestellte:n Ihrer Ansicht nach aus?

Heutzutage muss man ein „Allrounder“ sein. Nicht nur das Fachwissen ist wichtig, sondern auch Genauigkeit und Verlässlichkeit. Zudem erfordert die Arbeit eine ausgeprägte Serviceorientierung und Kommunikationsstärke, da der direkte Kontakt mit Mandanten und verschiedenen Behörden eine zentrale Rolle spielt. Auch Diskretion und Verantwortungsbewusstsein sind von großer Bedeutung, da man mit sensiblen und oft sehr persönlichen Daten arbeitet. 

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Wie würden Sie Ihre Rolle in der Kanzlei beschreiben und welche Aufgaben übernehmen Sie hauptsächlich?

Hauptsächlich bin ich für das Team Litigation zuständig. Darüber hinaus bin ich am Frankfurter Standort als beA (besonderes elektronisches Anwaltspostfach)-Beauftragte tätig und unterstütze das Frankfurter Kollegium bei allen Fragen zum System. Zudem versuche ich stets, außerhalb meiner offiziellen Rolle zu denken, um das Team auch in anderen Bereichen stets zu unterstützen.
 

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus? Gibt es bestimmte Aufgaben oder Projekte, die Ihnen besonders Freude bereiten?

Jeder Arbeitstag bringt neue Herausforderungen mit sich. Mein Tag beginnt in der Regel mit dem Abrufen der E-Mails, gefolgt von einem Blick in den Kalender, um Fristen und Termine zu prüfen. Danach konzentriere ich mich auf unser Fristen-Tool, um die entsprechenden Frist- und Terminbenachrichtigungen an die zuständigen Berufsträger zu versenden.

Die Fristen- und Terminüberwachung für den Standort Frankfurt wurde kürzlich eingeführt und befindet sich noch in der Anfangsphase. Die Überarbeitung bestehender SOPs (Standard Operating Procedure), die Neugestaltung von Arbeitsabläufen sowie technische Anpassungen bereiten mir große Freude, da ich mein Wissen aktiv einbringen kann. Ebenso macht mir die Arbeit mit dem beA viel Spaß.
 

Gibt es spezifische Ansätze bzw. Konzepte, die K&L Gates verfolgt, um den Teamgeist zu fördern?

K&L Gates verfolgt verschiedene Ansätze, um den Teamgeist zu stärken und eine offene Arbeitskultur zu fördern. Einige dieser Ansätze beinhalten regelmäßige Teambuilding-Events und Workshops, die nicht nur den fachlichen Austausch unterstützen, sondern auch das persönliche Miteinander stärken. Darüber hinaus wird bei K&L Gates auf eine Kultur der offenen Kommunikation gesetzt, die durch flache Hierarchien und den regelmäßigen Austausch zwischen Teams und Abteilungen gefördert wird.  
 

Wie unterstützt die Kanzlei Ihre beruflichen Ziele und Ihre persönliche Weiterentwicklung, Frau Blumenstein?

K&L Gates unterstützt meine beruflichen Ziele, indem sie die Kosten für die von mir ausgewählten Fachseminare und Weiterbildungen übernimmt und mir gleichzeitig Freistellungen gewährt, um sicherzustellen, dass ich stets auf dem neuesten Stand bleibe.

Heutzutage muss man ein „Allrounder“ sein. Nicht nur das Fachwissen ist wichtig, sondern auch Genauigkeit und Verlässlichkeit.
Melanie Erika Blumenstein

Wie würden Sie die Kultur und das Arbeitsumfeld bei K&L Gates beschreiben?

Die Kultur und das Arbeitsumfeld bei K&L Gates lassen sich als kollaborativ, international und dynamisch beschreiben. Die Sozietät legt großen Wert auf Teamarbeit und einen offenen Austausch, sowohl innerhalb der Kanzlei als auch mit den globalen Standorten. Die flachen Hierarchien und die unterstützende Arbeitsatmosphäre schaffen ein Umfeld, in dem Mitarbeiter:innen auf allen Ebenen ermutigt werden, Ideen einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.     
 

Welche Tipps würden Sie neuen Mitarbeiter:innen geben, um sich schnell in die Kanzlei zu integrieren? Und worauf können sich neue Kolleg:innen bei K&L Gates besonders freuen?

Neue Kolleg:innen können sich auf ein funktionierendes PA (Practice Assistants)-Netzwerk freuen. Hilfsbereitschaft und Open-Door-Policy werden hier großgeschrieben. Besonders freuen können sich neue Kolleg:innen auf ein dynamisches, internationales Arbeitsumfeld, das Raum für berufliches Wachstum bietet. K&L Gates fördert Eigeninitiative und bietet die Möglichkeit, an spannenden, globalen Projekten mitzuwirken.

Neuen Mitarbeiter:innen bei K&L Gates würde ich empfehlen, von Anfang an offen auf Kolleg:innen zuzugehen und aktiv den Austausch zu suchen. Durch die internationale und kollaborative Arbeitsweise ist es wichtig, sich gut zu vernetzen, sei es innerhalb des eigenen Teams oder über verschiedene Standorte hinweg. Es lohnt sich, Fragen zu stellen und Feedback einzuholen. Außerdem sollte man die zahlreichen internen Weiterbildungsangebote und sozialen Events nutzen, um sich schneller in die Arbeitsabläufe und die Unternehmenskultur einzufinden.
 

Ihr Fazit?

Mein Fazit ist, dass K&L Gates ein dynamisches, international ausgerichtetes Umfeld bietet, in dem Teamarbeit, offene Kommunikation und berufliche Weiterentwicklung im Vordergrund stehen. Neue Mitarbeiter:innen können sich auf eine unterstützende Kultur, spannende Projekte und vielfältige Wachstumschancen freuen. 

 

Vielen Dank, Frau Blumenstein!